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Schon bald ist Ostern. Neben Hasen, Eiern und Osterglocken sind Hühnchen & Küken eine wunderschöne Dekoration, die wir den ganzen Frühling stehen lassen können.
Für alle, die Hühner lieben, ist Frieda ein Must-Have und braucht sogar nach Ostern gar nicht erst in der Dekorationskiste zu verschwinden. Oder, wie seht ihr das?

Für das Hühnchen könnt ihr je nach Wunschgröße unterschiedliche Garne verwenden. Ich habe euch mein verwendetes Garn angegeben. Damit wird Frieda ca. 28 cm groß (ohne Beine). Möchtet ihr sie kleiner haben, verwendet bitte dünneres Garn.
Und jetzt geht's los:
Schwierigkeit:
mittelschwer - es werden rechte Maschen gestrickt, Maschen zu- und abgenommen, der Grasrand wird geknüpft
Größe: ca. 28cm hoch
Folgendes Material habe ich für diese Strickanleitung verwendet:
1 Knäuel Super Chunky (50% Schurwolle 50% Polyacryl für 10er Nadeln, Maschenprobe 9 Maschen auf 12 Reihen bei 10x10cm)
1 Knäuel Ricorumi Nilli Nilli 25g in der Farbe rot 009
1 Knäuel Ricorumi Nilli Nilli 25g in der Farbe senf 004
1 Knäuel Ricorumi Nilli Nilli 25g in der Farbe nougat 023
1 Bündel Hooki Hooki Knüpfgarn in der Farbe grün 292
1 Filzplatte 3mm in oliv 50x35 cm z. B. von Hobbyfun
2 Knöpfe in schwarz oder dunkelbraun
ca. 250g Füllwatte
1 Nadelspiel 8mm
1 Stickgarn in olivgrün
1,5m Blumendraht
Rest schwarzes Stickgarn für die Augen
1 Nähnadel für die Knopfaugen
Alle grün hinterlegten Artikel findet ihr bereits in unserem Shop. Für die anderen Artikel meldet euch gerne bei mir. Ich stelle euch gerne Strickpackungen mit den benötigten Garnen als Set zusammen. Das erspart das Zusammensuchen. Dieses Set ist so zusammengestellt, dass es nur wenig Rest ergibt und somit euren Reste-Vorrat nicht belastet. In den Sets sind die Nadeln jedoch nicht enthalten.

Alternativ gibt es unser Huhn Frieda auch noch in grau.

Das ist unser benötigtes Werkzeug auf einem Blick.

Wir beginnen mit dem Körper. Dazu schlagen wir 32 Maschen gleichmäßig verteilt auf 4 Nadeln des 8er Nadelspiels auf. Und schließen diese zu einer Runde.
Tipp: Wer sehr fest strickt, kann die auf der Banderole empfohlenen 10er Nadeln nehmen. Ich nehme gerne bei dickem Garn 1 bis 2 Nummern kleinere Nadeln, obwohl ich eher fest als locker stricke. Damit wird er Körper schön dicht und beim Stopfen mit Füllwatte quillt anschließend nichts zwischen den Strickmaschen heraus.
Wir stricken in Runden nun 30 Reihen rechte Maschen.
Ab der 31. Reihe beginnen wir mit der Abnahme. Dazu stricken wir die 7. und 8. Masche jeder Nadel überzogen zusammen
(überzogen abnehmen: 1 Masche abheben, die folgende stricken und die abgehobene Masche über die zuletzt gestrickte Masche drüberziehen). Nun haben wir nur noch 28 M auf den 4 Nadeln.
Die 32. und 33. Runde stricken wir ohne Abnahme mit rechten Maschen.
In der 34. Runde wirde jede 1. und 2. Masche jeder Nadel überzogen zusammengestrickt. Nun haben wir nur noch 24 Maschen auf dem Nadelspiel.
Die 35. Runde stricken wir ohne Abnahme mit rechten Maschen.
In der 36. Runde stricken wir jede 5. und 6. Masche jeder Nadel überzogen zusammen. Nun befinden sich noch 20 Maschen auf unserem Nadelspiel.
Die 37. Runde wird wieder mit rechten Maschen komplett gestrickt.
In der 38. Runde werden die 1. und die 2. Masche jeder Nadel überzogen zusammengestrickt. Nun befinden sich noch 16 Maschen auf dem Nadelspiel.
In der 39. Runde werden die 3. und 4. Masche jeder Nadel überzogen zusammengestrickt. Somit haben wir noch 12 Maschen auf den Nadeln.
In der 40. Runde stricken wir nun die 1. und 2. Masche jeder Nadel überzogen zusammen. Nun haben wir noch 8 Maschen auf dem Nadelspiel.
Wir schneiden den Faden nach ca.15 cm ab und ziehen diesen durch die verbleibenen 4 Maschen, ziehen diese zusammen, damit oben kein Loch entsteht und vernähen den Restfaden auf der Innenseite.

Nun geht es ans "Kordeln". Für die Beine benötigen wir 2 gestrickte Kordeln aus unserem roten Chenillegarn. Dazu benötigen wir aus unserem Nadelspiel 3mm lediglich 2 Nadeln. Wichtig ist, dass unsere Nadeln an beiden Seiten keinen Stopper haben. Wir stricken nur rechte Maschen.
Wir schlagen 4 Maschen auf und stricken die 1. Reihe. Der Strickfaden und unser Strickgut befinden sich nun auf der linken Seite der Nadel.
Wir wenden unser Strickgut nicht!
Sondern: wir schieben unser Strickgut auf die rechte Seite der Nadel, der Faden hängt links vom Strickgut. Nun stricken wir unsere 4 Maschen wieder rechts ab. Dabei ziehen wir den Strickfaden auf der Rückseite unserer entstehenden Kordel fest zur rechten Seite.
Diesen Schritt wiederholen wir nun, bis wir ca. 18 cm erreicht haben. Die Hühnerkrallen werden nun direkt angestrickt.
Dabei stricken wir eine Kordel - wie oben beschrieben - jetzt nur über die ersten beiden Maschen mit einer Länge von 3 cm. Faden abschneiden, durch die beiden Maschen ziehen und vernähen. Die beiden anderen Maschen legen wir für diesen Moment still. Damit sie nicht verlorengehen, kann man sie kurz auf einem Maschenraffer bzw. einer Sicherheitsnadel fixieren.
Aus den beiden still gelegten Maschen stricken wir nun ebenfalls eine Kordel mit einer Länge von 3 cm.
Für die mittlere Zehe nehmen wir 2 Maschen aus dem Zwischenraum von Zehe 1 und 2 heraus auf und stricken diese ebenfalls zu einer Kordel mit einer Länge von 3 cm.
Nun ist das erste Bein fertig. Das 2. Bein wird ebenfalls auf diese Weise gestrickt.
Tipp: zieht immer wieder eure Kordel ein bisschen in die Länge. Dadurch wird die Spannung, die automatisch beim Rüberziehen des Strickfadens von der linken auf die rechte Seite entsteht, gleihmäßiger verteilt und man sieht den Spannfaden dadurch nicht mehr.
Ich empfehle für diese Technik gerne die ganz kurzen Nadeln mit einer Länge von 10 cm. Damit hat man rucki-zucki die Kordel gestrickt.
Kordeln lassen sich am schönsten mit einer Maschenanzahl von bis zu 5 Maschen stricken. Bei einer höheren Maschenzahl wird der Spannfaden auf der Rückseite einfach zu lang und lässt sich durch Ziehen nicht mehr ins Maschenbild integrieren.
Für den Kehllappen benötigen wir eine Kordel mit ca. 11 cm Länge, für den Kamm eine Kordel mit ca. 28 cm Länge. Nach Erreichen der jeweiligen Länge werden die 4 Maschen abgekettet.
Für den Schnabel nehmen wir unser senffarbenes Chenillegarn. Wir stricken den Schnabel mit rechten Maschen. Wir schlagen auf dem Nadelspiel 3mm 2 Maschen auf. Diese stricken wir rechts ab. Wir wenden unser Strickgut.
In der 2. Reihe nehmen wir zwischen der 1. und 2. Masche eine Masche zu, in dem wir eine Masche aus dem Querfaden zusätzlich stricken. Nun haben wir 3 Maschen auf der Nadel.
In der 3. Reihe nehmen wir ebenfalls aus dem Querfaden zwischen der 1. und 2. Masche 1 Masche zu. Wir haben nun 4 Maschen auf der Nadel.
In der 4. Reihe nehmen wir wieder aus dem Querfaden zwischen der 1. und 2. masche 1 Masche zu. Wir haben nun 5 Maschen auf der Nadel.
Dies wiederholen wir nun auch in der 5. Reihe. Somit haben wir nun 6 Maschen auf der Nadel.
Die 6. bis 11. Reihe nehmen wir keine Maschen zu, sondern stricken diese normal in Reihe mit rechten Maschen.
In der 12. Reihe beginnen wir mit der Abnahme. Dazu stricken wir die ersten beiden Maschen überzogen zusammen. Nun haben wir noch 5 Maschen auf der Nadel.
In der 13. Reihe stricken wir ebenfalls die ersten beiden Maschen überzogen zusammen. Es befinden sich nun 4 Maschen auf der Nadel.
In der 14. Reihe wiederholen wir dies. Nun sind noch 3 Maschen auf der Nadel.
in der 15. Reihe werden ebenfalls die ersten beiden Maschen überzogen zusammengestrickt. Somit haben wir nur noch 2 Maschen auf der Nadel.
Die beiden letzten Maschen stricken wir zusammen, Faden abschneiden, durchziehen und anschließend vernähen.
Für die Schwanzfedern stricken wir aus dem senf-farbenen Garn eine Kordel über 4 Maschen mit einer Länge von ca. 32 cm und aus dem nougat-farbenen Garn 1 Kordel mit ca. 28 cm Länge und 1 Kordel mit ca. 25 cm Länge.
Nun ist alles fertig gestrickt. Wir stopfen unser Huhn Frieda nun mit Füllwatte und drücken ihren Körper in Form, nähen die beiden Beine an der Innenseite des Huhns an.

Aus der Filzplatte schneiden wir einen Kreis, der den Durchmesser unseres Huhns hat. Ich habe mir einen Teller genommen, der in etwa den Durchmesser meiner Frieda hat und ihn als Schablone benutzt.
Anschließend wird die ausgeschnittene Filzplatte als Bodenplatte mit dem Körper vernäht. Dazu verwenden wir das grüne Stickgarn. Ich habe den Langettenstich oder auch Schlingstich genannt verwendet und habe diesen ca. alle 8 mm gesetzt. Somit ergibt sich eine gleichmäßige Naht, die mir beim Knüpfen meiner Grashalme hilfreich ist.
Nach dem Schließen der Bodenplatte, knüpfen wir mit dem grünen Knüpfgarn in jeden Zwischenraum einen Faden. Sollte mal ein Stich größer sein, kann man ruhig auch 2 Fäden hineinknüpfen.

Nun wird der Schnabel aufgenäht, in dem wir ihn mittig falten, so dass die spitzen Enden übereinander liegen und ihn auf dem gestrickten Körper mit wenigen Stichen festnähen.
Unterhalb des Schnabels platzieren wir nun den Kehllappen. Die entsprechende Kordel wird dazu zu einer Schlaufe zusammengelegt und am Körper festgenäht.

Den Kamm falten wir so zusammen, dass 3 Schlaufen entstehen und nähen diese erst einmal mit unserem roten Chenillegarn zusammen. Danach befestigen wir den Kamm auf dem Körper unseres Huhns.
Jetzt benötigt unser Huhn nur noch die 2 Knöpfe als Augen und das Gesicht unserer Frieda ist fertig.

Für die Schwanzfedern ziehen wir in unsere 3 Kordeln je ein Stück Draht und biegen uns diese vorab zurecht. Anschließend vernähen wir diese auf der Rückseite und drücken sie dann in Form.
Zum Schluss ziehen wir Draht in die Beine, biegen diese in Form und schon ist unser Hühnchen zum Aufstellen, Dekorieren und Verschenken bereit.

Hühner sind ja bekanntlich Herdentiere, die nie alleine gehalten werden sollen.
Und da mit unserer Anleitung ist unser Huhn Frieda ratz-fatz gestrickt ist, gesellt sich vielleicht sogar noch der Hahn Fridolin dazu oder ein Küken Fritzi :)
Falls ihr Fragen zu dieser Anleitung habt, meldet euch gerne. Ihr könnt über unseren Kontakt einen Termin buchen oder auch gerne über WhatsApp, Facebook oder Instagram eine Nachricht senden.
Ich bin gespannt auf eure Hühnerschar. Teilt eure Hühner gerne auf Instagram mit #huhnfrieda oder bei Facebook mit dem Hinweis auf Eifelvielfalt . Ich würde mich freuen.
Bis dahin - liebe Grüße
eure Susanne