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Nouzen, Nuzen, Nauzen - habt ihr diese Begriffe schon mal gehört? Wenn ja, seid ihr in der Eifel. Im Rheinland sagt man dazu wohl eher Quarkbällchen oder Mutzen. Meine Tante sagte auch mal "Nonnenfürzchen" dazu. Das ist wohl ein Name, der wohl eher im süddeutschen Raum verwendet wird.
Eines haben sie alle gemeinsam - sie werden in Fett ausgebacken, in Zucker gewälzt und schmecken warm wohl immer noch am besten.
Damit ihr nun auch eine richtige Zuckerschnute bekommt, gibt es nun das Rezept auf die Schnelle.

Was brauchen wir nun alles ?
Zutaten:
6 Eier
200g BZitrone im Honig (gibt's bei uns im Shop)
Messerspitze Vanille gemahlen
1 Essl. Rum
1 Prise Salz
500g Magerquark
500g Weizenmehl oder Dinkelmehl
1 Teel. Backpulver
ggfs. etwas Milch
1 1/2 Stangen Pflanzenfett
Zucker oder Puderzucker zum Wälzen
Zunächst verrühren wir die Eier mit unserem "Zitrone im Honig", der für den frischen Geschmack zuständig ist, und fügen anschließend Vanille, Rum und Salz hinzu. Dies verrühren wir nun gut, bis dass sich der Honig aufgelöst hat.
Anschließend fügen wir unser Mehl mit dem Backpulver hinzu und verrühen dies erneut. Es sollte ein Teig entstehen, der schwerreißend vom Löffel fällt. Sollte der Teig zu fest sein, können wir ihn mit etwas Milch strecken.

Während wir rühren, lassen wir das Fett in einem Topf oder in der Fritteuse heiß werden. Es sollte eine Temperatur von ca. 150 bis 160°C haben.
Ich backe unsere Quarknauzen immer im Topf aus. Um festzustellen, ob das Fett heiß genug ist, stecke ich den Stiel eines Holzkochlöffels hinein. Wenn sich kleinste Bläschen am unteren Rand des Holzstiels bilden, weiß ich, dass das Fett nun die richtige Temperatur hat.

Wenn das Fett zu heiß ist, bräunen die Quarknauzen außen zu stark und sind im Inneren noch nicht durchgebacken. Wir nennen das in unserem Platt "se sen bannen noch leestisch". :)
Sobald unser Fett die richtige Temperatur hat, geben wir mit einem Esslöffel kleine Portionen ins heiße Fett und backen sie in ca. 10 Minuten aus. Innerhalb der 10 Minuten wenden wir unsere Quarknauzen, so dass sie von beiden Seiten eine gleichmäßige Farbe bekommen.

Wenn sie gar sind, nehmen wir sie mit einem Schaumlöffel aus dem Fett und lassen sie nur ganz kurz auf etwas Küchenpapier abtropfen, damit wir sie noch im fast heißen Zustand in Zucker oder Puderzucker wälzen können.

Für meine Zuckerschnuten wälze ich einen Teil der Nauzen in Zucker, den anderen Teil in Puderzucker. Nicht jeder von meiner Familie mag die Zuckerkristalle am Gaumen, daher ist der Puderzucker eine gute Alternative.

Nun etwas in einer Schüssel abkühlen lassen ...

... und nun heißt es reinbeißen, genießen und sich am Zuckerschnütchen erfreuen.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Naschen
Bis dahin - liebe Grüße
eure Susanne